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Das Dach ist drauf und das war auch gut so an diesem Tag. 100 geladene Gäste haben am 6. Oktober das Richtfest für das zentrale Campus-Gebäude der Landessportschule Ruit gefeiert. Die Bildungsstätte vor den Toren Stuttgarts ist, wie auch die Landessportschule in Albstadt, vor allem für die Ausbildung von Übungsleitern und Trainern der Sportfachverbände im Land ein wichtiges Zentrum.

Zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik und Sport hatten den Weg zum Richtfest nach Ruit gefunden, um den Baufortschritt 14 Monate nach dem Spatenstich zu begutachten. Auch Kultusminister Andreas Stoch ließ es sich nicht nehmen, in die Landessportschule zu kommen. Er zeigte sich beeindruckt von dem neuen Gebäude: „Ich kenne die Sportschulen Ruit und Albstadt in früheren Tagen gut aus eigenem Erleben als Sportler und Trainer. Mit diesem klösterlich-spröden Sportschul-Charme brauchen wir in der heutigen Zeit keinem ehrenamtlich Tätigen mehr zu kommen. Aus diesem Grund nimmt das Land Baden-Württemberg viel Geld in die Hand, um die zentralen Bildungsstätten des Sports zu modernisieren. Hier werden zentrale gesellschaftliche Aufgaben bewältigt."

WLSB-Präsident Klaus Tappeser bedankte sich in seiner Ansprache für die gute Zusammenarbeit der Sportfachverbände. Denn der Entscheidung für den Masterplan zur Sportschulmodernisierung und damit den Neubau in Ruit war eine umfangreiche Untersuchung vorausgegangen. An deren Ende stand die Konzentration der Förderung auf die Landessportschulen in Albstadt und Ruit.
Deren Rolle in der Aus- und Fortbildung sei zentral für den Sport in Württemberg. Denn gut ausgebildete Übungsleiter und Trainer seien das A und O für die Qualität der Sportangebote – und damit eine wichtige Säule für die gesellschaftlich unverzichtbare Arbeit der Vereine. Dazu sagte Tappeser: „Eigentlich müssen wir gar nicht mehr laut sagen, welche immens wichtigen gesellschaftlichen Aufgaben der Sport übernimmt. Dafür muss man lediglich die Zeitung aufschlagen.“

Die Kosten von rund neun Millionen Euro für das zentrale Campus-Gebäude teilen sich der WLSB und das Land Baden-Württemberg mit einem Zuschuss von 2,1 Millionen Euro sowie der Württembergische Fußballverband, der als Bauherr insgesamt 2,2 Millionen Euro beisteuert. Dessen Präsident Matthias Schöck erklärte in seiner Eröffnungs-Rede, dass man mit Blick auf die Kosten derzeit sogar leicht unter der Planung liege und damit den vorgesehenen Rahmen von neun Millionen Euro aller Voraussicht nach einhalten wird.

Nach jetzigem Stand könnte das von Architekt Prof. Arno Lederer und dem Büro LRO Architekten entworfene Gebäude im Juni kommenden Jahres eröffnet werden. Damit würde der Neubau rechtzeitig fertig werden, um als Unterkunft für die Schiedsrichter der U-19-EM zu dienen, sagte wfv-Präsident Schöck. Die EM wird im nächsten Juli in Baden-Württemberg ausgetragen.

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